Quellen zu Boston-Marathon

Für alle Journalisten und jeden anderen:

17. April

Die ErmittlungenThe New Yorker (die die forensic scientists arbeiten), The New Yorker (die ein Saudi zum Verdächtigen wurde), Boston Globe (Timing devices), Time Magazine (the FBI agent in charge)

Social-Media-Stream durch Geodaten

16. April

Hashtag: #BostonMarathon (viele Tweets aber auch ohne Hashtag)

Das größte, vor allem sehr lokale Paket gibt es beim Boston Globe. 

Live: Wall Street Journal, New York Times, lokaler Sender in Boston, Huffington Post

Augenzeugenberichte: Reporter des Wall Street Journal, Wall Street JournalNew York Times, New York Times Im Video, Time Magazine, CNN, MSNBC, BuzzfeedWDR (deutsche Läufer), KSTA (Sabrina Mockenhaupt)

 

Falschinformationen zusammengefasst von Rheinzeitung

Terrorismus?

Definitionen: Handbuch Reuters, FBI (2002-2005), National Institute of Justice,

Zusammenfassung der Debatte: Politico, The Atlantic/Zeit Online (“Wir dürfen uns nicht terrorisieren lassen)

Die Helfer (und Helden): Boston Globe, Buzzfeed, MSNBC, New York Times

Live Polizeifunk

Obama in voller Länge auf Youtube. 

Karte: Washington Post, New York Times, Boston Globe

Grafik zu Explosionen: Washington Post

Tweets: Für das ZDF in Boston: Christoph Röckerath. Eine nützliche Liste von Zeit Online. New-York-Times-Journalist Nicholas Kristof (gestern auch zufällig in Boston) mit guten Tweets und RTs,

Google-Personenfinder, Rotes Kreuz, Läufer im Ziel

Menschen, die ihr zuhause zur Verfügung stellen. (mehr als eine Millionen)

Social Media: Polizei nutzt Twitter

Trauriges Cartoon vom Boston Globe

Editorials: New York Times, Washington Post, Boston Globe, Huffington Post, Los Angeles Times

Dem älteren Mann auf dem Foto soll es gutgehen. 

Blutspenden in Boston.

Storify zum Journalismus, Tipps von Poynter für Journalisten, Frontales, Tipps zum Tweeden,

Quellen: Twitter, turi2, cnet.com, Homepages der Medien, poynter.com

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About the Germans (7)

Diese Woche in “About the Germans”…

…die Fotos von Angela Merkel in der Washington Post (ja, sie konnten es sich nicht verkneifen, die Fotos auch selber zu drucken), zusammen mit folgenden Zeilen:

The photos were splashed across the top-circulating tabloid in Germany this week — Chancellor Angela Merkel’s “secret family life” uncovered for all to see.

The secret? That she has a private life.

…eine kleine Stadt ganz groß im Magazin der New York Times. Baiersbronn im Schwarzwald, sieben Michelin-Sterne. 

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SchuelerVZ geht offline. Ein Nachruf.

SchuelerVZ geht offline. Das ist schon fast keine Nachricht mehr. Dabei sind wir damit aufgewachsen. Ein Nachruf.

SchuelerVZ, das war doch damals, als…

…”in einer Beziehung” noch vergeben hieß.

…wir unsere Ironie nicht in Statusmeldungen sondern Gruppennamen wie “Werden Hummeln von anderen Insekten gemobbt, weil sie fett sind?” verkauften.

…”lesen” eine Statusnachricht war (keine Ironie).

…jeder sich fragte, wer eigentlich die blaue Seite mit den weißen Buchstaben braucht (zwei Social Networks werden sich eh nicht durchsetzen)

…wir nicht liken konnte, dass jemanden gefällt, dass jemand jemand anderem auf die Pinnwand schreibt. wir haben es nichtmal sofort gesehen.

…so mancher Flirt mit einem sichtbaren Besuch auf Profilen begann

…und alle anderen Besucher (vor allem die ohne Freunde und Profilbild) und sichtbar auf dem Profil waren, aus dem Lehrerkollegium kamen.

…jeder mit mehr als 100 Freunden als Nerd galt

…und jeder, der sein Profil auf “privat” hatte als hysterisch.

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Suche nach dem verlorenen Glück

Seit 15 Jahren protestiert John Wojnowski jeden Tag gegen die katholische Kirche

Manchmal hat er sich abends in sein Bett gelegt und seine Mundwinkel nach oben gezogen. Vielleicht, so dachte John Wojnowski, würde er dann am nächsten Morgen aufwachen und wieder glücklich sein. So wie auf den Bildern von damals, auf denen der kleine Junge doch immer lächelte. Bis zu diesem Tag, an dem alles dunkel wurde, tot. So beschreibt John Wojnowski das Gefühl, als er mit 15 Jahren das Zimmer des Priesters in Italien verließ. Seine Eltern waren aus Polen ausgewandert, Wojnowski besuchte eine katholische Schule. Der Priester habe ihn gefragt, ob er ihm Nachhilfe in Latein geben solle.

“Er hat mir gesagt, ich solle masturbieren. Ich habe erst gelacht, das war doch eine Sünde. Das wusste ich, das Einzige, weshalb ich immer zur Beichte gegangen bin.” Und dann habe er den Fehler gemacht, der sein ganzes Leben zerstört habe. “Ich habe zu ihm gesagt, zeig du mir erst mal deinen.” Doch der Priester habe ihm umständlich erklärt, dass es da nichts mehr zu sehen gebe. An das, was danach geschehen ist, hat John Wojnowski keine Erinnerungen mehr. Bevor er weitererzählt, schwenkt er noch einmal sein Plakat: “Catholics cowards” (Katholische Feiglinge) steht darauf.

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Gastbeitrag

Der amerikanische Traum – auf den Spuren eines Mythos

von Marc Andruszko

Zwei Jahre zuvor bin ich durch die endlosen Wüsten Arizonas gefahren, habe das Death Valley, Monument Valley, den Grand Canyon und durch die Landschaft galoppierende Wildpferde gesehen; lag im „Garden of the Gods“ im Caesars Palace Las Vegas; fuhr den Highway 1 entlang und bekam nach jeder Kurve eine neue Schicht Gänsehaut; stand mitten auf der Route 66, breitete die Arme aus und meinte, die Freiheit zu spüren für die Amerika so berüchtigt ist, während Kolonnen von Harley Davidsons an mir vorbei knatterten.

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Best of American Journalism (1)

Nach acht Monaten in den USA ein Fazit zum amerikanischen Journalismus, mit hauptsächlich positiven Fakten, Beispiel, Anregungen. Willkürlich und subjektiv. Einige Dinge kennt bestimmt schon jeder oder gibt es auch in Deutschland. Deshalb alles kurz und knackig zum Überspringen, aber mit Links zum Weiterlesen. Teil 1:

1) Die New York Times korrigiert sich fast jeden Tag auf einer halben Seite bis einer Seite selber. Auch im Netz. Hier noch ein Link dazu, wie das dort und auch bei anderen amerikanischen Zeitungen funktioniert.  

2) Pressesprecher sind nett. Standard-Frage: “When is your deadline?”. Wer auf Mailbox spricht, wird auch zurückgerufen. Das gleiche gilt für Quellen in Organisationen oder an Universitäten. Ich wurde mal am Spring Break vom Strand zurückgerufen, mit der Entschuldigung, dass wegen dem Wind leider die Verbindung etwas schlecht sei.

3) Innovatives Projekt: Ein Journalisten-Paar geht auf einer Westseite allen Morden in Washington DC nach. Homocide Watch wurde oft ausgezeichnet, kämpfte aber auch mit Finanzierungsproblemen. 

4) Die besten Reportagen der Welt gibt es beim New Yorker. Monatelange Recherche, und das schönste: die Meta-Ebene bleibt meist ganz klein, oft wird einfach nur erzählt, das dafür umso aufwendiger. Zum Beispiel zu der Frage, ob Menschen, die Kinderpornographie runterladen, für Taten ins Gefängnis kommen können, die sie noch gar nicht begangen haben, hier online. 

5) Medienjournalismus gibt’s bei Poynter. 

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Ultimate Frisbee: Ein Lifestyle wird erwachsen

Für Zeit Online habe ich diese Geschichte mal auf Deutsch und mit neuem Schwerpunkt aufgeschrieben. Ultimate Frisbee ist ein Lifestyle, bekannt als Sport, den jeder im Park spielen kann. Doch in den USA ist es einer der am schnellsten wachsenden Sportarten, nun versuchen zwei Ligen Ultimate professionell und kommerziell zu machen. Was macht das mit dem Sport?

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Wie hoch geht der Flug? Die Zukunft von Ultimate Frisbee

Ultimate Frisbee ist ein Trendsport – und ein Lifestyle. In den USA gilt er als einer der am schnellsten wachsenden Sportarten, fünf Millionen Menschen spielen bereits. Nun soll der nächste Schritt folgen, eine professionelle Liga. Aber kann das klappen, neben American Football, Basketball, Baseball und Eishockey zu bestehen? Der Versuch einer Annäherung. 

WASHINGTON — The athlete with the blue Cookie Monster cap snatches the disc as it cuts the icy air. He pivots and passes toward a teammate in the end zone. It’s a score – and maybe one step closer to making it to the pros.

“DC Breeeeeze!” Tom Johnson shouts from the sidelines of a field in Southeast Washington. He’s overseeing tryouts for a new team in Ultimate, a sport that many know as Frisbee.

In April, the DC Breeze will compete in the 12-team American Ultimate Disc League. In its second season, the league is attempting to succeed in something that many leagues before have found to be exceptionally tough: convincing Americans to tune in to – and turn out for – a new sport.

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About the Germans (6)

Heute in “About the Germans”…

“Stolz, Amerikaner zu sein”. So titelt der Economist eine Geschichte über deutsche Einwanderer in den USA. Die Amerikaner mit ihrer Angst, wenn jetzt so viele Einwanderer kommen (nicht aus Deutschland natürlich), dass die dann gar kein Englisch sprechen. Die Deutschen haben den Amerikanern aber doch auch keine Angst gemacht…

This fascinating short paper by Miranda Wilkerson and Joseph Salmons looks at just one town in southeastern Wisconsin, called Hustisford.

Almost a quarter of Hustisford’s population was monolingual in German in 1910. Of that share, a third were born in America. Of the German monolinguals born abroad, a majority had been in America for more than 30 years, having immigrated during the height of the German wave. In other words, in small-town America a century ago, it was perfectly possible to grow up, or to live there for decades after immigrating, without learning English.

Was this because Germans were isolated, in pockets in town or perhaps on the outskirts? No; Ms Wilkerson and Mr Salmons’ map shows them interspersed among Anglo-Americans. Were they simply undissolved lumps in an Anglo-American pot, though? No again: the scholars find many mixed households, and English and Irish names among the parishioners at German churches. Perhaps the Germans still felt somehow really German, not American? Here, the story is nuanced; German-Americans were certainly proud of their German heritage, but a 1917 cover of Die Deutsche Hausfrau, a ladies’ magazine, featured prominent flags and the lyrics to the “Star-Spangled Banner”—in German translation.

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Der Amerikaner in mir

Sechs Monate in den Vereinigten Staaten und was das aus mir gemacht hat…

Ich sage “How are you? I’m good!” während ich bereits um die Ecke gegangen bin. Ich könnte Taylor Swift mitsingen. Könnte. Beende die Hälfte aller Interviewanfragen per Mail mit “I’d really love to talk to you”. Esse Unmengen an Bagel. Ich habe jetzt ein iPhone. Manchmal bleibe ich damit vor dem Starbucks stehen, drücke mich an die Wand und logge mich dann ins freie Wlan ein. Ich lache hysterisch (aber eher selten).

Aber vielleicht ist das alles auch gar nicht schlimm. Jedenfalls sage ich nun immer “Thanks a lot” wenn ich aus dem Bus aussteige.

50 Dinge, auf dich ich verzichten könnte

50 Dinge, die ich an Deutschland vermisse

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