“Auch wenn du online machst”

Seit ziemlich genau einem halben Jahr arbeite ich nun bei ZEIT ONLINE. Das Online sollte man an der Stelle nicht so sehr betonen, denn viele finden es cool, dass ich jetzt bei  ”der ZEIT” bin, dieser “elitären Zeitung”, also zumindest “ganz nah dran”. Und dann folgte einmal der Nachsatz, den ich nie vergessen werde: “auch wenn du online machst”.

 “Darfst du auch für die ZEIT schreiben?”
“Hast du viel mit den Kollegen der ZEIT zutun?”

Das sind nur wenige Beispiele, aber sie zeigen: Online ist für einige immer noch ein Medium für Anfänger, für junge Journalisten. Ein Einstieg. Ein Sprungbrett. “Ab jetzt geht es nur noch bergauf”, schrieb mir auch jemand. Einige Kollegen machen Witze darüber, dass sie schon ihr Leben lang für 28 gehalten werden. Weil sie online machen.

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3 Responses to “Auch wenn du online machst”

  1. Philipp sagt:

    Wobei die Frage, ob du viel mit den Kollegen der Zeit zu tun hast, nicht abwertend gemeint sein muss. Bei zwei Redaktionen an zwei Orten unter einer gemeinsamen Dachmarke liegt die Frage nach der Zusammenarbeit/Austausch zwischen den Redaktionen nahe.

    • Aki sagt:

      auf keinen Fall! aber oft steckte dahinter “wie sind die so”. sind auch alles nur Auszüge, ohne Bewertung. Ich fand es eben nur auffällig.

  2. André sagt:

    War schön zu lesen, gefällt mir. Direkt mal gestalkt, wer denn dahinter steckt.
    Und da bin ich nun.
    Whatever, danke.

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